Das Roverway hat sich mittlerweile als internationales Lager für Roverinnen und Rover in Europa etabliert. In diesem Sommer waren 140 Deutsche rdp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer in Holland zu Gast und konnten abwechslungsreiche Tage mit insgesamt 4500 Teilnehmern aus 43 Ländern verbringen. Dabei schon zum dritten Mal: ein Foodhouse in „German Black Tents“ – wie Jurten außerhalb von Deutschland gern genannt werden. Hatten bei den bisherigen Roverways deutsche Pfadfinder die Schwarzzelte aufgebaut, damit die holländischen Kollegen dort ihr Café betreiben konnten, gab es diesmal das Gesamtpaket aus deutscher Hand. Das „Schwarzhaus“ wurde von einer Gruppe deutscher Freiwilliger aufgebaut und während des Lagers als Foodhouse betrieben. Die internationalen Gäste konnten dort deutsche Apfelschorle, Mezzo Mix und Radler genauso so kennen lernen und genießen wie „these fucking awesome waffels“ und andere kulinarische Köstlichkeiten wie Currywurst oder Haribo. Hunger hatten die Teilnehmer jedenfalls zu jeder Tag- und Nachtzeit.

Foto: Tobi Schmitz

Fester Bestandteil des Konzept neben Essen und Trinken waren die Parties jeden Abend nach Ende des offiziellen Programms. Wechselnde DJs haben den Roverinnen und Rovern ordentlich eingeheizt und für beste Tanzmusik gesorgt.

Fazit: „36 Grad hätten es beim Aufbau tatsächlich nicht unbedingt sein müssen – aber es hat echt viel Freude gemacht das hier durchzuziehen“ sagt Stefan „Mogli“ Schumacher, der organisatorisch für das Schwarzhaus verantwortlich und schon das dritte Mal beim Roverway dabei war. „Viele haben sich am Ende noch mal für die gute Bewirtung, die Parties und das einfach stimmige Gesamtkonzept bedankt, das macht die ganzen Anstrengungen mehr als wett. Und unser Halstuch war eins der begehrtesten Tauschobjekte vor Ort.“